NINA LUX


About


Wer ist NINA LUX?


Offen gesagt hatte ich auf diese Frage als junge Frau selbst keine Antwort und es hat mich in große Verlegenheit gebracht, wenn ich danach gefragt wurde, wer ich sei und was ich im Leben will.

Ich wusste es nicht, habe einfach immer auf die Anforderungen und Erwartungen von außen reagiert und das Nächstbeste getan.

Wie so vielen Jugendlichen und jungen Erwachsenen meiner Generation fehlten mir Selbstvertrauen, innerer Halt und Orientierung.


Die Schule langweilte mich und das Lernen um des Lernens willen empfand ich als höchst unbefriedigend. Ich liebte es zu lesen, zu philosophieren und zu reden. Ich hörte gerne zu, konnte Probleme gut erfassen und war schon als Schülerin eine gefragte Ratgeberin.


Aufgewachsen in einem immerhin 68er-geprägten Beamtenhaushalt in einer Kleinstadt fehlte es mir in jungen Jahren an emotionaler Nähe, echter Inspiration und kreativem Austausch über den gutbürgerlichen Tellerrand hinaus. Meine Familie war nett, es war häufig lustig. Meine Eltern waren verhältnismäßig unkonventionell und materiell war ich gut versorgt. Doch etwas Vages, Ungreifbares, das ich nicht genauer bennen konnte, fehlte.


Nach dem Abitur war ich absolut planlos, was ich mit mir, meinem Leben und meinen vorhandenen, jedoch unterentwickelten Talenten anfangen sollte. Ich wusste damals nicht, wer ich bin und was ich will. Und ich hatte keine Ahnung, wie ich das herausfinden sollte. Oder dass es überhaupt denkbar, möglich und legitim war, es herausfinden zu wollen.

NINA LUX


  • Self-Mastery Consultant
  • Heilpraktikerin für Psychotherapie

Jahrgang 1975

verheiratet

Mutter eines Sohnes (10)

Auch das halbe Jahr, das ich nach dem Abitur in Canadas Wildnis in einem Outdoor-Camp verbrachte, half mir nicht, mehr Klarheit über mich selbst und meine Lebenspläne zu gewinnen.


Schließlich machte ich eine Schreinerlehre, um überhaupt etwas "Sinnvolles" zu tun und ein paar Wartesemester für einen Studienplatz in Psychologie anzusparen.


Die Schreinerlehre habe ich in einem Restaurationsbetrieb gemacht und in den zweieinhalb Jahren unglaublich viele nützliche Fertigkeiten gelernt. Ich fand auch die Berufsschule toll. Nicht nur, weil ich die einzige Frau in der Klasse war, sondern auch, weil ich ALLES, was ich dort gelernt habe, im beruflichen und sonstigen Alltag direkt anwenden konnte. Nach den öden Jahren auf dem lebensfernen Gymnasium eine Wohltat. Zwischenmenschlich war es im Ausbildungsbetrieb und auch sonst schwierig - emotional war ich unklar, orientierungslos und hochgradig verwirrt.


Nach der Lehre folgte dann tatsächlich das Studium der Psychologie in Marburg. Doch die Enttäuschung war groß! Den Tempel der Weisheit und seine Lehren hatte ich mir anders vorgestellt. Wieder Ödnis, Langeweile, uninteressanter Stoff, für den ich mich nur mit Mühe begeistern konnte. Inhaltlich für mich zu 95% Quälerei. Von der Seele und ihren Befindlichkeiten keine Rede. Ratio und Vermessung der Welt hatten hier Vorrang.


Wer bin ich und wenn ja, warum?


Nach drei endlos erscheinenden Semestern, in denen ich mich zwar mit Stochastik, nicht jedoch mit SPSS, Biologie für Psychologen, Neurowissenschaften und Kognitionspsychologie anfreunden konnte, wechselte ich das Fach und studierte ab sofort mit großer Begeisterung Soziolgie. Wäre ich vor dem Studium in irgendeiner Form beraten worden, hätte ich von vorne herein die Geisteswissenschaften gewählt. Nun schwamm ich wie ein Fisch im Wasser: lesen, denken, diskutieren, schreiben, Kritische Theorie, Konstruktivismus, Systemtheorie und räumliche Soziologie - hier fühlte ich mich wohl. Hier ging es um Menschen und deren Beziehungen, nicht nur um deren neuronale Prozesse.


Zum Spaß wählte ich als zweites Hauptfach Völkerkunde (Ethnologie), weil mich die Weltbilder anderer Kulturen interessierten und spannende Exkursionen - z.B. nach Lettland und Paris - angeboten wurden. 


An der Uni lief es gut. Persönlich so lala. Irgendetwas fehlte. Immernoch. Das, was schon immer gefehlt hatte - emotionale Verbundenheit. Innerer Halt. Orientierung. Tiefe. Ein Gefühl für mich selbst. Für andere da sein konnte ich ja schon immer bestens. Doch für mich? Keine Ahnung, wie das gehen sollte.


Mit 27 stürzte ich schließlich in eine tiefe innere Krise, die mir final den Boden unter den Füßen wegzog. Der äußere Anlass tut hier nichts zur Sache, doch er war gravierend. So gravierend, dass das Bisschen Selbstgewissheit, das ich besaß, auch noch zerbrach.


Mir wurde klar, dass ich etwas ändern musste. Nur was? Alles, was ich bis dato kannte, bot keine befriedigenden Antworten. Ich begab mich in eine Gesprächstherapie, in der ich mich weder gesehen noch verstanden fühlte, noch den Eindruck hatte, dass mir das wöchtentliche Zusammensitzen und beredte schweigen in irgendeiner Form weiterhalf.


Eine Freundin von mir war damals (Ende der 90er) ziemlich esoterisch drauf. Aus einem atheistischen Elternhaus stammend, hatte ich das bisher immer belächelt und nicht für voll genommen. Doch so langsam wuchs der Verdacht, dass an all dem doch etwas dran sein könnte und dass ich hier, in dieser schönen bunten Welt, Antworten auf meine Fragen finden könnte. So griff ich nach dem Strohhalm.

Mit beiden Füßen fest in der Luft.

Nach anfänglichem Zögern, stürzte ich mich voll rein. Ich machte einen Reiki-Kurs. Und dann noch einen und zahlreiche weitere sollten folgen. Ich ging zu Schwitzhütten. Ich besuchte Heilungsjahre. Ich sang Mantren und betete zu Gurus. Ich studierte vedische Schriften und Astrologie. Und ich fand alles toll! Das war bunt, das war wild, das war lebendig, das war spannend. Ich sog alles auf wie ein Schwamm und entdeckte mein sprituelles Talent. Endlich fand ich Halt. Wenn auch immer noch nicht in meinem Inneren, doch in einer höheren Macht und der süßen Welt der Schwingungen, zu denen ich einen wirklich tiefen Zugang hatte. Kurzum: Ich hob ab.


Äußerlich schien alles normal: Studium beendet, Anstellung im Sozialbereich, neuer Wohnort, neue Freunde, alles gut.


Doch gleichzeitig lebte ich innerlich in einer Parallelwelt. Denn Esoteriker sind die besseren Menschen, die verstehen, was wirklich passiert und wichtig ist. Ich habe in dieser Zeit alle Klischees erfüllt, mich besser gefühlt und alle belächelt, die keinen sprituellen Meister oder Zugang zu höheren Sphären hatten.


Das Leben im Außen wurde trotzdem schwierig: Hochzeit, Kind, Ehe gescheitert. Umzug in die Stadt. Schwierigkeiten, eine Anstellung zu finden. Müde vom Muttersein. Müde vom Leben. Trotz all dem Beten, Singen und heiligen Schein - das Leben war und blieb anstrengend, unbefriedigend, unklar. Und es wurde noch anstrengender.


Mit 36 erlebte ich die zweite tiefe Krise, diesmal eine berufliche in Form einer gescheiterten Selbstständigkeit in der Gastronomie. Ich war geschieden, völlig erschöpft, finanziell und physisch am Ende und wusste nicht mehr weiter. Wieder fehlten der innere Halt, Orientierung und Klarheit. 


Ich folgte der Einladung zu einer Reise nach Indien und begriff dort schließlich im tiefsten Innersten, dass es nichts nutzt, ins gelobte Land zu reisen, zu den Füßen des Meisters zu sitzen und zu Göttern zu beten, in der Hoffnung, dass der Meister es schon richten und dafür sorgen wird, dass alles gut wird.


Auf dieser Reise wurde mir klar, was ich brauchte: Nicht irgendeinen Guru, sondern mich selbst, den Guru in mir, das Licht in mir, meine eigene Weisheit, meine eigene Klarheit, meine eigenen Regeln, meine eigenen Überzeugungen - und vor allem Zugang zu meinen Gefühlen. No Gods, no Masters, no Rules.


Down-to-Earth

Im Frühjahr 2014 startete ich mein Down-to-Earth-Programm. Ich räumte sämtlichen spirituellen Plunder aus meiner Wohnung und suchte mir für ein Jahr einen ganz normalen Job als Sekretärin. Ich konzentrierte mich auf mich selbst, auf mein eigenes Empfinden, auf meine Gefühle in der Gegenwart und auf emotionale Echos aus der Vergangenheit. Ich nahm mir viel Zeit für meinen Sohn und lernte meinen heutigen Mann kennen. Ich begann eine Systemische Ausbildung. Ich machte Systemische Therapien und lernte mich selbst immer besser zu spüren und kennen. Ich verstand mehr und mehr, wer ich wirklich bin und was nicht zu mir gehörte. Meinungen, Erwartungen, Prägungen, Haltungen anderer, die ich mir immer gerne zu Eigen gemacht hatte, die mir den Halt gaben, den ich in mir nicht finden konnte, und die mich zugleich zutiefst verwirrten, legte ich nach und nach ab. Und auch die alte Angst, dass nichts mehr übrig bleibt, wenn ich alles abgelegt habe, was nicht zu mir gehört.


Schließlich erkannte ich, dass ich sehr wohl weiß wer ich bin, wenn ich meine eigenen Maßstäbe anlege. So lange ich versucht hatte, die Erwartungen meines Umfeldes zu erfüllen, konnte ich nur verwirrt sein und scheitern, denn diese entsprachen nicht mir selbst, meinem Wesen, meinen Begabungen und Bedürfnissen.


Diese Erkenntnis war der innere Wendepunkt in meinem Leben. Ich fand emotionale Klarheit, meinen Wesenskern, meine Kraft, meine innere Größe. Es war, als würde ich ein Puzzle zusammensetzen. Denn vieles war schon früher und ganz lange da. Doch bisher stimmten die Zusammenhänge nicht und die Teile konnten nicht ineinander greifen.



Ernte

Nun konnte ich erkennen, dass ich in jeder Phase meines Lebens wichtige Persönlichkeitsanteile und Talente entwickelt habe und dass alles in allem, alles einen Sinn ergibt, wenn sich der Kreis innerlich schließt:


  • Als Schülerin habe ich als ewige Klassensprecherin und Kummerkastentante meine sozialen Kompetenzen angewandt und ausgebildet.


  • Als Schreinerlehrling habe ich gelernt, Projekte zu planen, umzusetzen und abzuschließen, was mir nicht nur im Studium sehr geholfen hat.


  • An der Universität habe ich vor allem gelernt, mir treu zu bleiben und Themen gründlich zu erarbeiten.


  • Als Mutter lerne ich unglaublich viel über mich selbst; meine persönlichen Schwächen und Stärken treten nirgends so deutlich zu Tage wie hier.


  • In meiner ersten Ehe habe ich undendlich viel Loyalität erfahren. Und ich habe gelernt, dass Liebesgeschichten manchmal enden und die gemeinsame Geschichte trotzdem gut, respektvoll und wertschätzend weitergehen kann.


  • In der Selbstständigkeit in der Gastronomie habe ich gelernt, was wirtschaftliches Denken bedeutet und wie wichtig es ist, gut beraten zu sein. 


  • In der Spritualität habe ich gelernt, dass es mehr Dinge zwischen Himmel und Erde gibt, als der Mensch zu träumen wagt. Und dass sich der Himmel auf Erden nur entfaltet, wenn man geerdet ist und emotionale Kompetenz entwickelt.
    Ich habe gelernt, energetische Zusammenhänge zu verstehen, zu fühlen und zu begreifen.
    Ich habe verstanden, dass es bei wahrer Spiritualität immer um die persönliche Entwicklung und nicht um magic Hokuspokus und Feel-good-Muschibubu geht. Wahre Spritualität ist einfach, unprätentiös, geht tief und ist zuweilen auch ungemütlich.


  • In der Astrologie, im Human Design, in der Psychologie und der Traumatherapie habe ich gelernt, dass uns das Menschsein gemein ist, doch dass in der Ausprägung jeder einzelne Mensch wirklich absolut einzigartig ist: im Wesen, im Empfinden, im Schmerz, in der Heilung, im ganzen Universum. Und dass jeder Mensch dieses Universum in sich trägt und es sich lohnt, jedes einzelne zu erkunden.


  • Als Liebende und Partnerin lerne ich mich immer wieder neu kennen. Ich erlebe emotionale Erfüllung, Verbundenheit, Freude und Tiefe. Und meine eigenen emotionalen und mentalen Schatten und Grenzen. Ich lerne immer wieder, diese zu überdenken, zu erweitern und wenn nötig auch zu ziehen. Ich lebe in einer gelingenden Beziehung mit Höhen und Tiefen und lerne, immer tiefer und freier zu lieben - mich selbst, meinen Mann, das Leben.


  • In der Systemischen und der Therapeutischen Ausbildung habe ich gelernt, all diese Aspekte zusammen zu bringen und das daraus entstandene Wissen an meine Klienten weiterzugeben.



You were born to be a star - shine your light!

Heute lebe ich das Leben, das ich leben will, das ich mir bewusst kreiert habe. Und ich kann die Fragen, wer ich bin und was ich will, mit großer Klarheit beantworten. Ich kenne meine Bedürfnisse und übernehme die Verantwortung dafür, dass sie erfüllt werden.


Heute ruhe ich in mir und erlebe zugleich tiefe Lebendigkeit. Mein Leben ist gut und so viel schöner, als ich früher je zu wünschen gewägt hätte.


Meine Gegenwart

Zufrieden leben, schlicht und schön.

Bewusst, selbstbestimmt, innerlich frei.
An einem guten Ort.

In gesunden Beziehungen.

Das war mein inneres - lange unbewusstes - Ziel.

Heute bin ich angekommen.

Fast jeden Tag.

Wohnen

Ich lebe in einer traumhaft schönen, loftartigen Wohnung mitten in einer Postkarte; in einem Sackgassendorf mit 100 Einwohnern, umgeben von Weite und Natur; an einem Ort, an dem meine Seele durchatmen kann.

Arbeiten

Ich bin von ganzem Herzen Freiberuflerin - frei, zu arbeiten, wo, wann und mit wem ich will und dazu berufen, zur inneren Freiheit anderer beizutragen.

Familie

Mein Sohn und ich stehen uns sehr nahe, obwohl oder vielleicht gerade weil wir nicht ständig zusammen leben. Ich genieße das Privileg, teilzeiterziehend zu sein. Mein Sohn hat einen wunderbaren Vater, dem ich zutiefst vertraue.

Lernen

Ich liebe es, Zusammenhänge in der Tiefe zu verstehen und zu durchdringen. So bin ich mit Begeisterung eine lebenslang Lernende, wobei ich mir Wissen über alle Bewusstseinsebenen erschließe.

Lieben

Die Beziehung zu meinem Mann ist tief, wertschätzend, lebendig, frei, wohlwollend, liebevoll und - wie jede echte Beziehung - auch immer wieder herausfordernd. Wir spiegeln und begegnen uns auf Augenhöhe.

Leuchten

Als Mentaler Projektor bin ich zur Begleiterin und Lehrerin geboren.

Es gibt für mich nichts Schöneres, als mein intuitives und mein erworbenes Wissen zu teilen und Menschen zum Leuchten zu bringen.

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